Gästebuch


Kommentare: 13
  • #13

    Brigitte (Montag, 11 November 2019 13:31)

    Ich finde diese Initiative sehr gut. Von 1980 bis 1992 habe ich meinen Vater bei der Pflege meiner Mutter unterstützen müssen. Sie war bettlägrig und ist 1992 an Alsheimer gestorben. Diese Erkrankung war damals noch nicht so erforscht, deshalb wurde es auch erst nach unzähligen Ärzten und Untersuchungen festgestellt. Damals gab es auch noch keine Pflegeversicherung oder ähnliches und ich war im Schulalter. Durch die ganze Belastung, hatte ich so viele Fehlstunden, dass ich die Schule nicht abschließen konnte. Erst über den 2. Bildungsweg habe ich die Abschlüsse nachgeholt. Als ich dann angefangen habe zu studieren, ist leider auch noch mein Vater an Lungenkrebs erkrankt und ich musste mein Studium unterbrechen um ihn zu pflegen. Mein Vater ist dann 2001 verstorben und ich kann durch meine eigene Geschichte sehr gut nachvollziehen, was pflegende Kinder durchmachen müssen. Jeder Unterstützung ist wichtig!

  • #12

    Martina (Samstag, 15 Juni 2019 21:18)

    Hallo zusammen, mich hat der Beitrag sehr berührt, auch ich habe über sehr lange Zeit meine Mutter ( MS erkrankt ) bis zu ihrem Tod gepflegt ...und habe noch heute Schuldgefühle, nicht immer adäquat reagiert zu haben ( nachts beim dritten Rufen usw ; falsche Entscheidungen getroffen zu haben usw. )
    auch die junge Frau, die in der Schule einen Notarzt hörte und direkt vermutete, dass ihre Mutter das sei... das habe ich auch häufig so empfunden.. ich dachte, nur ich sei so " verrückt"... Vielen Dank und weiter so … Liebe Grüße

  • #11

    Susanne � � � (Donnerstag, 13 Juni 2019 23:26)

    Hallo!
    Ich schaue gerade die Sendung *hautnah *, es berührt mich sehr, da meine älteste Schwester auch ihr Leben für unsere Mutter aufgegeben hat und nie ein eigenes Leben leben konnte! Meine Mutter ist vor einem Jahr gestorben und meine Schwester hat eine schwere Psychose, kommt mit *ihrem Leben *gar nicht mehr klar. Sie kann ihre Freiheit und Freizeit gar nicht annehmen, ihren Beitrag werde ich ihr empfehlen, weil ich erkenne sie in Julika wieder. Alles Gute für diese wertvolle Arbeit und toll, dass es öffentlich gemacht wird, welch psychische Belastung dahintersteckt! Mit den besten Wünschen ♥

  • #10

    Lissy (Donnerstag, 13 Juni 2019 23:25)

    Hallo Mädels, ich habe gerade im Fernsehen von Eurer Initiative erfahren. GUT das das Thema jetzt öffentlich wird! Mögen alle Lehrer, Gruppenleiter, Gemeinden und Nachbarn davon erfahren und diese emotional missbrauchten Kinder früh entlasten.
    Ich hatte eine depressive Mutter, einen Vater oft im Ausland, der die Erkrankung meiner Mutter nicht wahr haben wollte und Geschwister, die versorgt werden mussten.
    Mir fehlt ein Teil meiner Kindheit; ich wurde von Mitschülern verspottet und von Freunden der Eltern zum Abbruch des Studiums gedrängt. Viele Jahre später lief ich dann auf Grundeis. Ich habe gelernt mein Leben in die Hand zu nehmen, meine Interessen wahrzunehmen und mich nicht mehr für alles Elend in meiner Umgebung verantwortlich zu fühlen.
    Ich wünsche allen Kindern starke und umsichtige Erwachsene in ihrem Umfeld, die ihnen eines Kindheit ermöglichen.
    Toll, das es Euch gibt und Ihr hoffentlich zu mehr Aufklärung in der Gesellschaft beitragt!
    Fühlt Eich umarmt!

  • #9

    René (Freitag, 26 Oktober 2018 17:00)

    Wunderbar, dass jemand auf die pflegenden Kinder und jungen Erwachsenen blickt. Ich kam mir mit meiner Biografie bisher gefühlt alleine vor (obwohl ich rational erwarten konnte, dass es mehr wie mich in der pflegenden Rolle gibt/gab).
    Ich habe als 9- und 10-Jähriger meine Mutter zwei Jahre gepflegt, die damals an einer schweren Depression erkrankt war. Es begann nach der Geburt meiner Schwester, die ich somit auch versorgte: Windeln wechseln, anziehen, Milchflächen abkochen, Milch erwärmen, nachts aufstehen, wenn meine Mutter nicht konnte. Daneben einkaufen, Brote schmieren für Mama und uns. Kuchen backen, Bilder malen, um Mama aufzuheitern. Mein Vater musste arbeiten, oft auch auswärts. Die Krankenkasse zahlte eine Haushaltshilfe zweimal pro Woche für zwei Stunden. Somit blieb nur ich. Hatte ich eine Kindheit? Eine Halbe. Ich hatte definitiv zu viel Verantwortung in den jungen Jahren. Aber es hat mich andererseits auch sehr reifen lassen. Und unsere Familie (Mama, Papa, mein Bruder und meine Schwester) hat es sehr zusammengeschweißt. Bis heute.

  • #8

    Johanna (Samstag, 13 Oktober 2018 14:24)

    Liebe Julika!
    Dein Engagement finde ich großartig! Und ich freue mich auf deine nächste Radiosendung!
    Viele Grüße, Johanna

  • #7

    Heike Pflüger (Freitag, 11 Mai 2018 12:54)

    Liebe Frau Stich!
    Eine tolle Initiative! Ich wünschte, es hätte sie schon in den 90ern gegeben. Machen Sie weiter so! Ihre Arbeit ist so wichtig!

  • #6

    Ripper Rudolf (Freitag, 25 August 2017 10:37)

    Finde ich toll, daß sich jemand für die schwächsten Personen in der Bevölkerung, den Kindern, stark macht und Hilfen anbietet. Kinder haben noch keine Lobby oder Interessensvertreter. Aber Kinder sind der wichtigste Baustein für unser aller Zukunft !
    Nur geförderte Kinder die auch Liebe und Geborgenheit erfahren können diese schwierige Zukunft meistern und zu den richtigen neuen Lenkern unserer Erde werden!
    Liebe, Vertrauen und Gerechtigkeit sollten die Bausteine auf diesem Weg sein, die Realität kennen wir fast alle. Hilfe und Hoffnung geben das ist ein hehres Ziel. Weiter so! Ohne Kinder keine Zukunft, nicht für Deutschland und für die Welt!

  • #5

    Hanneli Döhner (Freitag, 16 Juni 2017 11:06)

    Liebe Julika Stich,
    tolle Initiative diese Seite!!! Wir müssen sie bekannter machen! Das Bedürfnis nach Austausch ist groß.
    Als Leiterin der AG JUMP - JUnge Menschen mit Pflegeverantwortung würde ich mich total freuen, wenn wir uns dazu mal unterhalten könnten. Gemeinsam sind wir stark! Herzliche Grüße, Hanneli Döhner

  • #4

    Nicki (Freitag, 02 September 2016 10:06)

    Hallo Julika,
    mein Respekt gehört dir! Großartig was du hier machst, ich bin begeistert.
    Es wird sicherlich viele Menschen geben, die sich in deiner Geschichte wieder finden und dankbar sind zu wissen wo es Leute gibt, die wissen was in ihnen vorgeht und mit denen sie sich austauschen können. Ganz große Klasse dein Engagement!!!!!
    **TOP, DAUMEN HOCH**

  • #3

    Manu (Mittwoch, 31 August 2016 19:19)

    Liebe Julika,
    Herzlichen Glückwunsch zu deiner Website. Die Seiten sind super und werden sicherlich viel Mut und Unterstützung geben.
    Auch ich freue mich jetzt schon riesig über die Erweiterung deiner Homepage.
    Ganz Liebe Grüße
    Manu

  • #2

    Duck (Dienstag, 30 August 2016 20:30)

    Hallo Ju,

    ganz liebe Grüße aus Mittelhessen.
    Bin begeistert, dass Du Webseiten machst! Sehr schöne Seite.

    Duck

  • #1

    Clarissa (Dienstag, 30 August 2016 13:19)

    Hallo Ju!

    Sehr schöne Seite! Bin schon auf die Aktualisierungen gespannt... :-)

    Viele Grüße
    Clarissa