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Willkommen auf

"Young helping hands.de"

 

Die Website für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die ihre Eltern und/ oder andere Angehörige pflegen.

 

 

-Auch für Eltern, ehemals Betroffene und Fachkräfte-



Verena Kemna, Deutschlandradio, Interview vom 07.05.2016 mit Julika Stich "Neue Beratungszentren- Wenn Kinder und Jugendliche ihre Eltern pflegen"

 

Zum Hören und Lesen das folgende Bild anklicken

 


Chrismon, Februarausgabe 2018, Artikel von Sabine Oberpriller zu lesen hier >


Sie...

...reichen das Essen an,  ...stehen Nachts immer wieder auf,  ...lagern um,  ...wechseln Windeln,  

...helfen beim Duschen,  ...cremen ein,  ...leeren Katheter,  ...reichen Medikamente an,  ...helfen beim An- und Ausziehen,  ...kochen,  ...kaufen ein,  ...waschen die Wäsche,  ...bügeln,  ...binden Schuhe, 

...kämmen Haare,  ...putzen die Nase,  ...schneiden die Fingernägel, ...halten das Telefon,  ....helfen beim Briefe schreiben,   ...heben Dinge auf, die runtergefallen sind,  ...schieben Rollstühle,

                ...sind abrufbereit, wenn sie bei ihren Freunden oder unterwegs sind,  

...bedienen Rampen und Hebegeräte,

...begleiten bei Arzt-und Krankenhausbesuchen,

            ...und sind selber noch Kinder und Jugendliche!     

Wie viele Kinder und Jugendliche genau ihre kranken Eltern und andere Angehörige pflegen wird in Deutschland aktuell erforscht und es sind erste Hochrechnungen bekannt. Dabei ist die Dunkelziffer, also diejenigen die nicht öffentlich bekannt sind, hoch.  

Das Zentrum für Qualität in der Pflege konnte in dem im Januar 2017 veröffentlichenden Report zum Thema "Pflegende Kinder und Jugendliche" aktuelle Zahlen für Deutschland nennen. Demnach übernehmen etwa fünf Prozent der 12- 17 jährigen pflegerische Tätigkeiten, hochgerechnet sind das rund 230.000 Kinder und Jugendliche-

Neuste Forschungen haben ergeben, dass die  Zahl auf ungefähr  480.000 Kinder und Jugendlicher (Altersgruppe 12- 17 Jahre) Gestiegen ist. Endergebnisse werden demnächst veröffentlicht.

 

Eine Geschichte aus den USA, über eine junge Pflegekraft.

Dieser Junge kümmert sich um seine Großmutter, dabei ist diese Tätigkeit nur eine von vielen, die pflegende Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene ausführen.

 

Wie das in unserer Realität aussieht?:

Mit einem Einsatz, meist über 50 Stunden in der Woche, der eine normale Vollzeitarbeit übersteigt, kümmern wir Kinder und Jugendliche uns oft mit viel Liebe, aber auch aus Angst vor der Trennung von unseren Eltern und Angehörigen, um diese. Oft haben wir niemand, dem wir das erzählen können.

 

Dabei benötigen wir DRINGEND Unterstützung und Entlastung! Meist hat man erst als ehemalige Pflegende den Überblick und weiß, dass man nicht alleine war, aber auch, dass man nie eine richtige Kindheit und Jugend haben konnte. Die Rollen waren über Jahre vertauscht und die Verantwortung enorm. 

 

Vielleicht kann es gelingen hinzusehen, zuzuhören und sogar Entlastung anzubieten-

Vielleicht ist es möglich, dass in Deutschland oder möglicherweise weltweit Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene die Pflege ihrer Eltern und Angehörigen bewusst anderen übergeben und altersgerecht leben können!

 

Im Menü oben  unter "weitere Anlaufstellen, Info"  findest du eine Liste mit Anlaufstellen, an die du dich wenden kannst, um Hilfe zu bekommen. Selbstverständlich werden alle Nachrichten, Telefonate, E-Mails, Gespräche, vertraulich behandelt, das bedeutet, dass die Mitarbeiter nicht weitererzählen dürfen, worüber du mit ihnen sprichst, oder was du ihnen schreibst. Du brauchst auch keine Angst zu haben, es  ist normal sich mit der Pflege überfordert zu fühlen! 


Wenn du möchtest, kannst du mir auch gerne eine E-Mail 

an julikastich@young-helping-hands.de


Diese Homepage wird regelmäßig aktualisiert- du  findest weitere Neuigkeiten zu diesem Thema.- Schaue also gerne öfter immer wieder Vorbei